Unsere Top Tipps für eine Bali-Reise (mit Kids)

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Bali Reise mit Kindern (oder ohne)

Du überlegst, nach Bali zu reisen? Super Idee! Wir haben insgesamt bereits sieben Monate auf der indonesischen Insel verbracht und unsere Erfahrungen in diesem Blog-Artikel zusammengefasst. Du erfährst hier alles, was Du über Bali wissen musst: Von Visum über Wohnen, Transport, Essen und unsere top Ausflugstipps – speziell bei einer Reise mit Kind(ern).

Inhalt

Bali, Baby! Die Basics über die indonesische Insel

Bali, die „Insel der Götter„, ist bekannt für ihre atemberaubenden Tempel, beeindruckenden Vulkane und die herzliche Gastfreundschaft ihrer Einwohner. Die Insel ist ein Teil Indonesiens und liegt im Indischen Ozean, nur etwa 8 Grad südlich des Äquators. Mit einer Fläche von rund 5.780 Quadratkilometern ist Bali größer, als man vielleicht vermuten würde. Die Hauptstadt Denpasar ist das pulsierende Herz der Insel, während Ubud als kulturelles Zentrum gilt, bekannt für seine Kunst und Yoga-Retreats.

Bali bietet eine Vielzahl an Erlebnissen: Surfen, Schnorcheln und Tauchen oder die atemberaubende Reisterrassen. Die Insel ist auch für ihre traditionellen Tänze, Musik und die köstliche balinesische Küche bekannt – dazu später mehr.

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Bali hat ein tropisches Klima, was bedeutet, dass es das ganze Jahr über angenehm warm ist – perfekt für alle, die die Sonne lieben. Die Temperaturen schwanken meist zwischen 25 und knapp über 30 Grad. Die Trockenzeit reicht von April bis Oktober und die Regenzeit von November bis März. In der Regenzeit kann es heftige, aber meist kurze Regenschauer geben, die oft von sonnigen Abschnitten unterbrochen werden. Trotzdem hat auch die Regenzeit ihren Charme: Die Landschaft erstrahlt in sattem Grün, und es gibt weniger Touristen, sodass man die Insel oft etwas ruhiger erleben kann. Wir waren während der Regenzeit auf Bali und würden niemals jemandem abraten, dies ebenfalls zu tun.

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Bali während der Regenzeit bereisen - in unseren Augen ein klares: Ja! (Kathis Mama sieht das offensichtlich genauso 😉 )

Die Balinesen sind ein freundliches, hilfsbereites und kinderliebes Volk. Die Insel ist absolut sicher – ich sitze gerade in einem Café auf Bali, während ich dies schreibe und kann und werde hier gleich völlig entspannt ohne Bedenken mein MacBook, mein iPhone und meine AirPods am Platz zurücklassen, während ich zur Toilette gehe.

Das Internet ist überall stabil und schnell. Es gibt eigentlich überall gutes WLAN und auch mit dem Mobilfunknetz lässt sich von irgendwo im Dschungel aus problemlos ein Video-Call machen. Wir zahlen bei Telkomsel rund 100.000 IDR (circa 6 Euro) pro Monat für mobiles Internet, das via HotSpot auch zum Arbeiten und Streamen taugt.

Die Dichte an Supermärkten, ATMs und Tankstellen ist hoch. Dir mangelt es an nichts. Obst ist in den größeren Supermärkten oder an kleinen Ständen am Straßenrand verfügbar – wir bestellen es immer sehr preiswert kiloweise via Grab nach Hause.

First thing first: Dein Visum für Bali

Legen wir los mit der notwenigen Grundlage für Deinen Bali-Besuch – das richtige Visum. Deutsche Staatsangehörige, die als Touristen nach Bali kommen, können aktuell (Stand: Sommer 2024) ohne Visum einreisen und dieses als „Visum on arrival“ (kurz: VoA; offiziell: Visa B1) am Flughafen kaufen. Dieses Visum ist 30 Tage gültig und kostet 500.000 indonesische Rupiah, was umgerechnet etwa 30 Euro sind. Falls Du noch keine Rupiahs hast bei Einreise, kannst Du auch in US Dollar oder Euro zahlen, das kostet aber einen kleinen Aufschlag. Das 30-Tage-VoA kann einmalig um weitere 30 Tage verlängert werden, sodass du auf diesem Weg maximal 60 Tage am Stück auf Bali verbringen könntest.

Solltest Du Dir Wartezeit am Flughafen sparen wollen, kannst Du das Visum auch vorab online beantragen. Dies ist über die offizielle Website der Regierung möglich, die unter molina.imigrasi.go.id erreichbar ist. Die Bearbeitungszeit beträgt rund fünf Werktage. Erteilte Visa müssen innerhalb von 90 Tagen genutzt werden, ansonsten verfallen sie wieder. Beantrage das Visum also nicht zu weit im Voraus.

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Auf der offiziellen Website der Regierung (molina.imigrasi.go.id) kannst Du Dein Visum für Bali vorab online beantragen.

Wer länger auf Bali bleiben will, kann (wie wir) das 211A Visum nutzen. Das muss vorab beantragt werden, erlaubt einen Aufenthalt von 60 Tagen und kann zweimal um weitere 60 Tage verlängert werden, sodass es einen Aufenthalt von 180 Tagen – einem halben Jahr am Stück – auf Bali ermöglicht. Die Kosten dafür liegen bei rund 80 Euro pro Monat pro Person. Hierfür ist es ratsam, eine Agentur zu beauftragen. Wir haben mit folgender Agentur positive Erfragungen gemacht: https://myvisaindonesia.com/

  • Hinweis Egal, für welches Visum Du Dich am Ende entscheidest: Dein Reisepass muss am Tag der Einreise nach Indonesien noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Die „Customs Declaration“ bei Einreise

Jeder, der Bali über den internationalen Flughafen „Ngurah Rai“ Denpasar, erreicht, muss eine sogenannte „Customs Declaration (BC 2.2)“ ausfüllen, eine Zolleinreiseerklärung, in der man angibt, wie viele Gepäckstücke man mitbringt sowie ob man Gefahrengut wie Waffen oder hohe Summen Bargeld mit ins Land bringt. Die nötigen Schalter dafür am Airport stehen hinter den Gepäckbändern – ohne den nötigen QR-Code kommt man nicht durch den Weg Richtung Ausgang.

Da das Ausfüllen einen Moment dauert, staut es sich an den Terminals für die Customs Declaration manchmal. Wer das Formular vorab online ausgefüllt hat, erspart sich dies – wir würden deshalb empfehlen, es vorab online in Ruhe zu erledigen. Das geht unter https://ecd.beacukai.go.id. Dazu ist die Angabe einer Adresse in Indonesien nötig (oder der Name des Hotels) sowie die Flugnummer. Diesen Schritt kann man also erst erledigen, wenn man bereits Flug & (erste) Unterkunft gebucht hat. Im Dropdown-Menü für das Ankunftsdatum tauchen aber ohnehin nur die Daten der nächsten vier Tage auf – das heißt man kann das Formular erst vier Tage vor Ankunft ausfüllen.

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Ohne Zolleinreiseerklärung keine Einreise - Tipp: Vorab in Ruhe online ausfüllen

Ist man unverheiratet, muss pro Person eine eigene Customs Declaration ausgefüllt werden – Kinder und Ehepartner hingegen können mit angegeben werden:

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Kinder und Ehepartner können mit angegeben werden

Am Ende des Prozesses bekommt man einen QR-Code – dieser ist beim Ausgang am Airport vorzuzeigen. Da man an dieser Stelle in der Regel noch kein Internet hat im neuen Land, unser Tipp: Mach Dir einen Screenshot von dem QR-Code, damit auch ganz sicher Zugriff auf ihn hast, wenn Du auf Bali gelandet bist.

  • Tipps für die Ankunft Hinter dem Ausgang am Airport tauchen diverse SIM-Karten-Verkaufsstände auf. Wir würden Dir raten, Dir hier eine SIM-Karte von „Telkomsel“ zu holen, wenn Du auf Bali mit mobilem Internet versorgt sein willst.


    Die Taxi-Fahrer am Ausgang können sehr penetrant sein. Einfach stur weitergehen und im besten Fall schon vorher einen Airport-Transport vereinbart haben oder einfach ein Grab-Taxi via App bestellen.

Transport auf Bali

Das Transportmittel Nummer Eins auf Bali ist der Roller. Damit kommst Du fast überall aufgrund der schmalen Gassen deutlich schneller voran als mit dem Auto. Wer keinerlei Erfahrung im Rollerfahren hat, sollte sich vielleicht lieber keinen eigenen Roller mieten (was nur wenige Euro am Tag kostet und an jeder Straßenecke möglich ist), sondern sich stattdessen lieber ein Roller-Taxi bestellen über die Apps „Grab“ oder „GoJek“. Das kostet nur wenige Euros oder sogar Cents, ist schnell und unkompliziert.

Wir würden sagen, dass das Rollerfahren auf Bali recht sicher ist, aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Die Straßenverhältnisse sind mal so mal so, die Straßen oft schmal und voll und in den Ballungszentren Canggu und Ubud ist der Verkehr ein Albtraum.

Abseits davon lässt es sich mit dem Roller aber auch wunderschön durch die Reisfelder cruisen, wie man auf dem Bild sehen kann.

Für eine kurze Strecke von 5 km braucht man auf Bali nicht selten eine halbe Stunde. Wenn Google Maps sagt der Weg dauert 30 Minuten, geh tendenziell lieber grundsätzlich von mehr aus 😉

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  • Safety first Die Helme, die man vom Rollerverleih bekommt, passen oft nicht zu 100% - gerade bei Kindern. Es gibt auf Bali neue Motorradhelme schon ab 10 Euro. Eine Investition, die sich für unser Empfinden auch schon während eines zweiwöchigen Urlaubs lohnt.
Du kannst Dir auch einen privaten Fahrer anheuern, der Euch den ganzen Tag oder über mehrere Tage überall hinbringt. Angebote dafür gibt es in Facebook-Gruppen zu Bali en masse. Als Richtwert für den Preis kannst Du von rund 30 Euro pro Tag ausgehen.

Essen & Trinken auf Bali

Bali ist der reinste Food-Heaven! Hier gibt es leckeres und gesundes Essen aus jeder Ecke der Welt wunderschön angerichtet zu einem Spottpreis. Ob Avocado-Sauerteig-Brot mit pochierten Eiern für drei Euro, Smoothie Bowl aus frischen Früchten mit selbstgemachtem Granola für vier Euro oder zwei Sushi-Rolls mit Lachs für fünf Euro – auf Bali gibt es essenstechnisch nichts, was es nicht gibt und das erstaunlich günstig.

Die indonesische Küche selbst genießt keinen sonderlichen guten Ruf, was in unseren Augen unbegründet ist. Hab keinerlei Scheu, in einem der unzähligen „Local Warungs“ zu essen während Deiner Bali-Zeit. Hier kannst Du, wenn auch oft auf Plastikstühlen und in keiner schicki-micki-Wohlfühl-Atmosphäre, für schmales Geld gut satt werden. Ein Nasi Goreng (gebratener Reis) oder ein Mie Goreng (gebratene Nudeln) bekommt man schon für rund einen Euro. Abgesehen davon sind unsere beliebtesten Gerichte im Warung Nasi Campur, Cap Cay, Chicken Satay und Balinese Curry. Aber ja, einiges ist scharf. Sag lieber: „No Spicy“ bei der Bestellung im Zweifelsfall 😉

    Unsere Lieblingsrestaurants auf Bali:
    • ... und was ist mit dem „Bali Belly“?! "Bali Belly“ – so bezeichnen Leute umgangssprachlich Magen-Darm-Probleme, die während eines Bali-Aufenthalts auftreten. Typische Symptome sind Durchfall, Übelkeit und Bauchkrämpfe. In der Regel ist der sogenannte Bali Belly aber nicht ernsthaft und kann mit einfachen Maßnahmen wie ausreichender Flüssigkeitszufuhr (Kokosnusswasser!) und Ruhe auskuriert werden. Das Phänomen ist übrigens für unser Empfinden als Weltreisende gar nichts Bali-spezifisches, sondern kann einem in jedem Land passieren, weil an jedem Ort bzw. Kontinent die Viren- und Bakterienstämme etwas abweichen und individuell sind. Kennt der Körper diese noch nicht, reagiert er also – der eine mehr, der andere weniger, ein anderer gar nicht merklich. Mit anderen Worten: Hab keine Angst vor dem Bali Belly, trink einfach kein Leitungswasser vor Ort und genieße die kulinarischen Genüsse, die Bali zu bieten hat!

    Wo kann man auf Bali gut wohnen?

    Auf Bali gibt es eine Vielzahl von Unterkunftsmöglichkeiten, die für jeden Geschmack und jedes Budget etwas bieten. Generell ist Wohnen auf Bali ein Ticken teurer als zum Beispiel im Vergleich zu Thailand, was sich aber durch die günstigen Lebenshaltungskosten wieder ausgleicht. Wir geben mal einen groben Überblick über die verschiedenen Gegenden auf Bali, die wir kennengelernt haben:

    • Nusa Dua: Diese Gegend ist bekannt für ihre luxuriösen Resorts und bietet gehobene Unterkünfte, die ideal für diejenigen sind, die einen entspannten und komfortablen Urlaub verbringen möchten. Hier kann es etwas teurer sein, aber die Qualität und der Service sind erstklassig.
    • Uluwatu: Ein Hotspot für Surfer und Hipster. Uluwatu ist berühmt für seine beeindruckenden Klippen, großartigen Wellen und eine coole, entspannte Atmosphäre. Hier findest du trendige Cafés, coole Bars und eine lebhafte Surfer-Community. Die Wellen sind hier mitunter heftig – mit kleineren Kindern also eher nicht so gut geeignet.
    • Sanur: Perfekt für Familien und Ruhesuchende. Sanur ist ein chilliger Ort, der sich besonders an Familien und ältere Reisende richtet. Hier gibt es keine wilden Partys, sondern eine entspannte Promenade und gemütliche Abende mit Live Musik – allerdings werden um spätestens 21 Uhr die „Bürgersteige hochgeklappt“. Sanur ist strategisch günstig gelegen: Nicht weit vom Flughafen und von hier aus kann man sowohl die Strände im Süden als auch die Reisteterassen und Wasserfälle um Ubud noch bequem in rund einer Stunde Fahrt erreichen.
    • Kuta: Oft als der „Ballermann“ Balis bezeichnet, ist Kuta bekannt für sein lebhaftes Nachtleben und die vielen Bars und Clubs. Es ist ein beliebtes Ziel für junge Reisende – vor allem aus Australien – die auf der Suche nach Party und Spaß sind.
    • Ubud: Mitten im Dschungel gelegen, ist Ubud das kulturelle Herz Balis. Es ist bekannt für seine lebendige Kunstszene, Yoga-Retreats und spirituelle Angebote. Die Stadt ist geschäftig und bunt, mit vielen kleinen Läden, Märkten und veganen Cafés. Es kann sich hier im Zentrum mitunter extrem stauen – drum herum erwartet einen hingegen tolle Landschaften: Ganz viel Grün, Reisfelder und atemberaubende Wasserfälle, Berge und Schluchten. Wer Outdoor-Adventure sucht und wandern will, ist hier also genauso perfekt aufgehoben wie alle, die „spirituell unterwegs“ sind.
    • Canggu: Dieser wachsende Stadtteil ist perfekt für Partylöwen und junge, fitnessbegeisterte Menschen. Canggu bietet eine Mischung aus angesagten Bars, Nachtclubs und fancy Fitnessstudios, vieles in einem sehr ästhetischen Boho-Stil. Hier findest du auch viele junge Reisende und digitale Nomaden. Aber, Realtalk: Der Verkehr ist höllisch und überall wird gebaut. Für Familien nicht unsere top Empfehlung.
    • Saba: Ein Geheimtipp für alle, die dem Trubel entkommen wollen. Saba ist ruhig und wenig touristisch, ideal für einen entspannten und authentischen Aufenthalt. Hier haben wir große Teile unseres Bali-Aufenthalts in einem kleinen Häuschen mit zwei Schlafzimmern fußläufig vom Strand gewohnt.
    • Sidemen: Sidemen ist ein idyllisches Dorf im Osten Balis, bekannt für seine üppigen Reisfelder und beeindruckenden Berglandschaften. Es ist der perfekte Ort, um das traditionelle balinesische Leben zu erleben und in die Natur einzutauchen. Wanderungen durch die Reisfelder und Besuche in kleinen Handwerksbetrieben bieten einen authentischen Einblick in die Kultur und Schönheit der Region. Zwei Nächte reichen hier aber in unseren Augen aus, dies ist eher kein Ort für einen längeren Aufenthalt.
    • Lovina: Nach Lovina ganz in den Norden fahren die meisten nur aus einem einzigen Grund: Weil es hier Delfine zu beobachten gibt. Die Delfinen-Touren sind durchaus fragwürdig, werden die Delfine dabei oft von zig Booten eingekesselt und regelrecht gejagt… Wir waren nie dort und können zum Ort Lovina selbst deshalb nichts sagen.
    • Amed: Wenn Du Taucher bist, dann ist Amed, an der Ostküste Balis gelegen, Dein place to be! Der Ort soll ein Paradies für Taucher und Schnorchler sein und ist bekannt für seine farbenfrohen Korallenriffe und vielfältigen Meeresbewohner. Wir waren selbst noch nicht dort.

    Wir werden oft gefragt, ob wir bestimmte Unterkünfte empfehlen können – könnten wir, klar. Aber die Anforderungen und das Budget sind einfach so individuell, dass eine pauschale Empfehlung wenig Sinn ergibt. Unsere Ansprüche als Langzeitreisende sind ganz andere, als sie Urlauber haben, die für zwei Wochen herkommen. Während für die einen ein Hotelzimmer oder Schlafzimmer im B&B ausreicht, bewohnen wir eigentlich ausschließlich komplett private Wohnungen oder Häuser mit zwei Schlafzimmern, eigenem Wohn- und Küchenbereich sowie privatem Garten oder Balkon.

    wohnen auf Bali Wohnraum Unterkunft Hotel Airbnb

    Wenn du etwas online buchst, checke immer vorher, dass es viele gute Bewertungen gibt. Buch nichts online über Facebook-Gruppen, was du nicht selbst mit eigenen Augen gesehen hast.

    Der Wohnmarkt auf Bali ist etwas rau – viele selbsternannte Agenten stellen Wohnungen auf den Plattformen online, die gar nicht ihnen gehören, sodass es nicht selten zu Doppelbuchungen kommt oder du am Ende irgendwo hin verfrachtest, was du gar nicht gebucht hast. 

    Diese Machenschaften haben nichts mit dem Preis zu tun – wir hatten mit den teureren Unterkünften eher mehr Ärger als mit den günstigeren. Und wir waren mehrmals sprachlos angesichts dessen, was uns auf Fotos und Videos versprochen wurde und dem, was wir dann in der Realität wirklich vorfanden…

    Unsere top drei Tipp zum Wohnraum auf Bali, um Dir Ärger zu ersparen:

    1. Bewertungen sehr gut prüfen vor der Buchung.
    2. Name des Hauses bzw. Hotels bei Google Maps hinsichtlich angegebener Lage und Rezensionen prüfen.
    3. Keine Anzahlung für Angebote aus Facebook-Gruppen für etwas, das du nicht mit eigenen Augen gesehen hast.

    Top Tipps: Was machen auf Bali (mit Kids)?

    Auf Bali wird einem sicherlich nicht langweilig. Die Insel ist sehr viel größer und vielfältiger als man vielleicht annehmen würde! Es gibt unzählige Dinge zu tun und zu erleben. Wir haben nach insgesamt sieben Monaten auf der indonesischen Insel mal unsere top Tipps für eine Bali-Reise (mit Kind) zusammengetragen.

    Beach Day: Die schönsten Strände auf Bali

    Bali bietet eine beeindruckende Vielfalt an Stränden, die für jeden Geschmack etwas bereithalten. Von belebten Küstenabschnitten, die ideal zum Surfen und Feiern sind, bis hin zu ruhigen Buchten, die zum Entspannen einladen. Ja, es wird durchaus Müll angespült (wie an vielen Buchten dieser Welt) – aber in den Touristen-Ecken wird auch etwas dagegen unternommen. An Local Beaches („Pantais“), bleibt der Müll oft einfach liegen. Es lohnt sich in unseren Augen, sich beides einmal anzusehen, um sich ein realistisches Bild zu machen.

    Die Strände auf Bali sind extrem unterschiedlich. Wir haben mal alles Wissenswerte kurz zusammengefasst:

    • Nusa Dua: Diese Gegend zeichnet sich durch ihr flaches Wasser und die fast wellenfreien Strände aus, was sie ideal für Familien und ruhesuchende Urlauber macht. Ein Highlight ist der Spaziergang auf der Halbinsel Nusa Gede, wo keine Autos erlaubt sind und man die Natur ungestört genießen kann.
    • Geger Beach: Ein weiterer wunderschöner Strand in Nusa Dua, bekannt für seinen weichen Sand und das klare Wasser. Hier kann man entspannt sonnen, schwimmen oder in einem der nahegelegenen Cafés einen kühlen Drink genießen.
    • Uluwatu Beach & Padand Padang Beach: Die Strände in Uluwatu sind für ihre beeindruckenden, hohen Wellen und die felsigen Küsten bekannt. Sie sind ein Paradies für Surfer, erfordern aber oft einen Abstieg über viele Stufen, was sie für die Älteren und Jüngeren unter uns herausfordernd machen kann.
    • Sanur: Die Strandpromenade von Sanur ist perfekt für gemütliche Spaziergänge entlang des Meeres. Hier kann man das ruhige Wasser und den schönen Ausblick genießen. Es ist quasi überall möglich, sich für eine Stunde oder den ganzen Tag eine Sonnenliege am Meer zu mieten.
    • Strände in Kuta, Canggu, Jimbaran und Keramas: Diese Strände sind eher mittelmäßig und bieten nicht die atemberaubenden Kulissen oder perfekten Bedingungen, die man vielleicht von anderen Teilen Balis kennt. Dennoch haben sie ihren eigenen Charme und bieten genug Platz für entspannte Tage am Meer. Kuta ist beispielsweise durchaus gut geeignet zum Surfen und in Jimbaran kannst du frischen Fisch beim Sonnenuntergang genießen. In Canggu gibt es unzählige schicke Beach Clubs und am Keramas Beach gibt es einen recht sauberen Sandstrand mit schwarzem Sand.

    Für den Zutritt zu einigen dieser Strände wird eine kleine Gebühr in Höhe von rund 60 Cent oder 1,20 Euro pro Person fällig.

    Reisterrassen besuchen

    Was bei keinem Bali-Besuch fehlen sollte, ist ein Besuch der beeindruckenden Reisterassen. Es gibt davon unzählige auf der Insel – vor allem, wenn man sich von den Touristen-Hotspots entfernt. Du wirst also sicher das eine oder andere mal staunen, während Du mit dem Roller durch die Natur fährst 🙂

    Wenn Du besonders schöne Reisterrassen als Ausflugsziel ansteuern willst, können wir folgende drei empfehlen:

    • Tegallalang: Dieses Gebiet nördlich von Ubud ist bekannt für seine atemberaubenden Reisterrassen, die sich über sanfte Hügel erstrecken und ein beeindruckendes Panorama bieten. Hier werden die ganzen typischen Aufnahmen gemacht, in denen jemand in den Reisterrassen schaukelt. Für wenige Minuten schaukeln und ein paar Fotos bezahlen Menschen hier bis zu 20 Euro. In unseren Augen absolut überbewertet – aber der Ausblick ist in der Tat einmalig! Wenn du eh einen Ausflug nach Ubud planst, nimm die Reisterassen von Tegallalang auf jeden Fall mit!
    • Sidemen: Die Reisterrassen in Sidemen sind nicht touristisch ausgeschlachtet wie die nördlich von Ubud. Hier erlebt man noch echtes Handwerk und eine Atmosphäre, als wäre die Zeit stehen geblieben. Tipp: Verbinde deinen Besuch in Sidemen mit einem Abstecher zum Gembleng Wasserfall.
    • Jatiluwih: Ein absolutes Highlight sind die Reisterrassen von Jatiluwih, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Tipp: Leihe dir beim „Warung Rindu“ (https://maps.app.goo.gl/LqkZ6f7jRFiPUxJd9) Gummi-Ringe aus und mach eine entspannte „Lazy River Tour“. Der Zugang geht am besten mit dem Roller und ist etwas abenteuerlich.

    Zum Monkey Forest in Ubud gehen

    Der Monkey Forest in Ubud ist ein beliebtes Ausflugsziel, um die freilebenden Affen in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Es ist inmitten des hektischen Ubuds zudem eine ruhige und schattige Oase, in der man entspannt spazieren gehen kann.

    Tipp: Nimm keine Taschen, Sonnenbrillen oder andere „lose Gegenstände“ mit. Die Affen neigen dazu, solche Dinge zu stehlen. Tabu sind auch Chips-Tüten oder Limo-Flaschen. Es ist streng verboten, die Affen zu füttern und du solltest ihnen auch nicht in die Augen schauen, weil sie dies an Angriff empfinden und aggressiv werden können.

    Wenn du diese Sicherheitstipps beachtest, wirst du im Monkey Forest eine tolle Zeit erleben, die in Erinnerung bleibt!

    Einen Wasserfall besuchen

    Auf Bali gibt es unzählig viele Wasserfälle – manche touristisch erschlossen, andere komplett wild. Es lohnt sich, die Rezensionen bei Google Maps durchzulesen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie abenteuerlich der Besuch bei dem jeweiligen Wasserfall werden wird 😉 Wir empfehlen folgende Wasserfälle auf Bali:

    • Uma Anyar Wasserfall: Der Uma Anyar Wasserfall ist ein verstecktes Juwel. Er ist entspannt erreichbar, auch mit Kindern, und bietet die Möglichkeit, zu baden. Achtung: Die Strömung ist mitunter stark. Wasserschuhe sind sinnvoll.
    • Tegenungan Wasserfall: Der Tegenungan Wasserfall in der Nähe von Ubud ist einer der bekanntesten Wasserfälle Balis und bietet die Möglichkeit, in einem der umliegenden Day Clubs im Pool zu chillen, während man auf den Wasserfall schaut.
    • Gembleng Wasserfall bei Sideman: Der Gembleng Wasserfall in der Nähe von Sideman ist ein weniger bekanntes Ziel. Aber unser persönliches Highlight. Er besticht durch unfassbare Aussichten und mehrere kleine Natur-Pools, die sich auf verschiedenen Etagen erstrecken. Für Kinder machbar, aber es sind viele Stufen zu gehen.

    Entspannen & Genießen: Kinderfreundliche Restaurants

    Essen gehen auf Bali ist, wie eingangs bereits erwähnt, ein Genuss. Nicht nur, weil es günstig und mit Liebe angerichtet wird, sondern auch, wenn es unendlich viele schöne, gemütliche Locations gibt. Auf Bali wird Wert auf Ästhetik gelegt. Und dabei sind diese Orte dennoch kinderfreundlich. Perfekt!

    Die folgende Liste enthält Lennis beliebtesten Spots auf Bali:

    • KidzCafe Sanur – in diesem Kinderrestaurant gibt es Spielzeug, einen Spielplatz, Roller, eine Bücherecke und mehr. Es finden täglich Aktionen für die Kinder statt – von Basteln über Karaoke (beides kostenlos) bis hin zu einstündigen Kochkursen für Kinder (für rund 5 Euro) und vieles mehr. Geeignet von 0-8 Jahren. https://maps.app.goo.gl/DMxqadceSGLYhBy9A
    • Shotgun Social Bali in Sanur – ein offenes Restaurant, in dem man mit größeren Gruppen entspannt beisammen sitzen kann. Hier gibt es jeden Sonntag „Kids Activites“ ab 12 Uhr – es werden Spiele wie Sackhüpfen, Staffellauf und mehr veranstaltet. Die Teilnahme ist kostenlos; Tisch reservieren von Vorteil. https://maps.app.goo.gl/7fMTiyJYimBBbJQ68
    • Ohana Kidsparadise in Uluwatu – ein wunderschönes und leckeres Restaurant, bei dem sich im hinteren Teil ein abgetrennter Outdoor-Spielplatz befindet, in dem geschultes Personal ein Auge auf die Kids wirft. Der Eintritt zum Spielplatz kostet 3 Euro. Täglich um 6 Uhr ist eine Movie Night für Kinder. https://maps.app.goo.gl/SvfVgSQt1cKt7Vmx7
    • Jungle Play Bali in Jimbaran – perfekter Ort für alle, die sich mal draußen an der frischen Luft richtig austoben wollen. Es gibt verschiedene Klettergerüste, Trampoline, einen Wasserspielbereich und Tiere. https://maps.app.goo.gl/BQvT7kY4xSQPypGGA
    • Bali Family Hangout in Ubud* – ein toll gestalteter Spielplatz mit Indoor- und Outdoor-Angeboten sowie kleinem Pool. Hier finden regelmäßig Angebote wie Brettspielabende, Lego-Stunden und mehr statt. https://maps.app.goo.gl/sc9ET1JAwXYdoAzRA
    • Kids SoHo Playground in Sanur – eine klassische, sehr saubere und schön gestaltetet Indoor-Spielhalle. Das Besondere: Nebendran ist ein Café, abgetrennt mit einer Glasscheibe. Während die Kids spielen, kann man hier als Erwachsener sitzen und quatschen oder arbeiten. Perfekt für Regentage. https://maps.app.goo.gl/cPtCQ7iSYSSp9ucW7
    • Milk & Madu in Canggu – nettes Lokal in Canggu recht nah am Strand mit kleinem Spielplatz https://maps.app.goo.gl/VvXM9vFugemcbTYcA
    • Joon Canggu* – nettes Lokal in Canggu mit kleinem Pool und Kinderspielplatz https://maps.app.goo.gl/zPypwfTEcDAaC9vK7
    • Graha Kitchen Family Restaurant in Nusa Dua* – günstiges Restaurant innerhalb eines Hotels, bei dem man als Tagesgast für einen kleinen Betrag den Pool (inklusive Rutsche) und den Spielplatz nutzen darf https://maps.app.goo.gl/GJHyx9seW9XvqMNB8
    • Genius Café Sanur – ein Café im Süden von Sanur, direkt am Strand an der Promenade. Hier findet Samstagmorgens immer eine kostenlose Kids Action statt mit Face Painting, basteln und mehr. https://maps.app.goo.gl/fpEyoKrEXFkjZoxp7  

    *mit Pool

    Shopping auf Bali

    Es gibt in allen touristischen Ecken die typischen Souvenir-Stände und Möglichkeiten, Kleider, Hüte und Co. zu kaufen. Wer abseits davon shoppen will, für den haben wir folgende Empfehlungen:

    Radfahren in Sanur

    Entspannt Spazierengehen auf Bali ist quasi nicht möglich. Die kilometerlange Strandpromenade in Sanur bietet da eine Ausnahme. Die Promenade ist gesäumt von schicken Hotels und Cafés, die zum Verweilen einladen. Es gibt neben einem Fußgänger- auch einen dedizierten Radweg und diverse Fahrrad-Verleihe, bei denen man für rund 2 Euro die Stunde ein Fahrrad ausleihen kann. Es sind auch Kinderfahrränder in diversen Größen, mit und ohne Stützräder, erhältlich. Und wer lieber ein Kettcar mieten will, wird hier fündig: https://maps.app.goo.gl/jQKcqidDCTFoHB2v7 (30 Minuten kosten rund 2 Euro).

    Wer Kids dabei hat, kann an diesem Spielplatz direkt am Meer eine Pause einlegen: https://maps.app.goo.gl/KWuYR7LKYoY3C1Lc8

    Eine entspannte Radtour an der Promenade von Sanur ist die perfekte Sonntags-Aktivität auf Bali 🙂

    Sonstige Tipps: Kinderfreundliche Aktivitäten auf Bali

    Weil dieser Artikel ansonsten endlos lang werden würde, listen wir unsere restlichen Top Tipps für kinderfreundliche Aktivitäten auf Bali mal relativ kurz und knapp untereinander auf:

     

    Unsere Empfehlungen für Beach Clubs auf Bali:

    • La Brisa in Canggu
    • Flamingo Beach (mit Spielplatz und Schaumparty) in Saba
    • byrds in Sanur (Spielplatz)
    • Luna Beach Club in Canggu

     

    Was zwar sehr beliebt ist auf Bali, was wir aber nicht empfehlen würden: Bali Safari (50 Euro Eintritt pro Person für einen Zoo mit fragwürdigen Haltungsbedingungen) & Turtle Release (vermeintliches Freilassen von Baby Schildkröten ins Meer, bei dem es meistens nicht um das Wohl der Schildkröten, sondern nur um Kohle geht).

    • Nannys auf Bali Viele Eltern engagieren während ihres Bali-Aufenthalts eine Nanny, um ihr Kind stundenweise zu beaufsichtigen. Der Lohn beträgt üblicherweise bis zu fünf Euro pro Stunde. Um eine passende Nanny zu finden, bieten sich Facebook Gruppen an. Da wir selbst nie eine Nanny in Anspruch genommen haben, können wir keine weiteren Auskünfte oder Empfehlungen dazu geben.

    Noch Fragen?

    Hui, der Artikel zu Bali ist länger geworden als gedacht 🙂 Wenn du bis hierher gelesen hast erstmal ein Danke für Dein Interesse. Sollten noch Fragen offen sein rund um Bali, melde dich gerne bei uns via Mail (kontakt@threelittelelions.de) oder via Instagram Message.

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      Author

      Kathi Wuttke

      Hallo, Welt. Ich bin Kathi. Jahrgang 1991, optimistische Weltverbesserin und Herzblut-Mama eines aufgeweckten Jungen. Mein Herz schlägt außerdem für Yoga, leckeres Essen, tiefe Gespräche und gute Texte – egal, ob lesend oder selbst zu Papier bringend. Ursprünglich komme ich aus Osnabrück im Norden Deutschlands, wo ich Marketing & Kommunikation studiert habe. In 2021 bin ich aufgebrochen in die Welt. Auf unbestimmte Zeit. Mit unbestimmtem Ziel. Seitdem bereisen wir als Familie die Welt und ich darf an diesen Erfahrungen wachsen. Ich lade Dich ein, uns ein Stück auf unserer Reise zu begleiten. Schön, dass Du da bist.

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